Winterpause

Mehr als ein halbes Jahr ist vergangen, seit ich meinen “Bus” gekauft habe. Nicht alle meine Pläne, die ich damit verbunden hatte, konnte ich bisher in die Wirklichkeit umsetzen. Zwar habe ich im Laufe der Zeit den California soweit aufgerüstet jederzeit für eine kleinere Tour bereit zu sein – aber tatsächlich ergeben hat sich bis jetzt – aus vielerlei Gründen – leider noch nichts.

Daher hab ich meinen Cali für die bevorstehende Winterzeit eingemottet, d.h. Lebensmittel und Bettzeug sind ausgeräumt, noch vorhandenes Wasser in den Tanks abgelassen. Als Erhaltungsmaßnahme wird über den Winter alle vier Wochen das Bordnetz an den Strom gehängt. Ansonsten heißt es “WARTEN AUF DAS NÄCHSTE FRÜHJAHR!”

Mal sehen was wird! :-)

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Lieferengpässe

Die letzten Wochen über war ich bemüht mein WoMo für bevorstehende Touren auszustatten. Das war unter anderem Geschirr, Besteck, Küchentücher, Toilettenpapier und so weiter. Was im normalen Haushalt keines Gedanken würdig wäre, erscheint mir in Bezug auf eine Reise im Wohnmobil schon fast existenziell: Wie und mit was koche ich einen genießbaren Kaffee? Diesbezüglich bin ich einigermaßen verwöhnt und eine frisch gebrühte Tasse am Morgen aus meinem Kaffeevollautomaten ist etwas, was ich schwer missen kann und möchte.

Nun ja, aber nun zu den Lieferengpässen. Schon Anfang August hatte ich bei einem renommierten Online-Händler für Caravaning Zusätze für den 40l fassenden Wassertank im Bus bestellt. Ein gängiges Präparat dafür ist Micropor, das auf Basis von Silberionen Bakterien inaktiviert und Wasser angeblich bis zu 6 Monaten konservieren kann. Bisher wurde der Liefertermin dreimal auf unbestimmte Zeit verschoben. Heute allerdings kam die Bestellung endlich – nach knapp 8 Wochen Wartezeit – doch noch bei mir an – ich gebe zu – ich war überrascht :-)

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Noch mehr Zubehör….

Endlich konnte ich heute meinen Cali aus der Bosch-Werkstätte abholen. Nach Aussage des Monteurs gestaltete sich der Einbau der Sicherheitsanlage schwieriger als gedacht. Dennoch – Ende gut, alles gut – ich habe meinen Wagen wieder und was soll ich sagen…. fühlt sich gut an zu wissen, dass der Bus ab jetzt ein gutes Stück mehr vor Diebstahl gesichert geparkt werden kann.

Und weil ich gerade “in der Stadt” war, bin ich gleich noch beim hiesigen Fahrradhändler vorbei, um mich über diverse Fahrradträger schlau zu machen Das war die Tage immer so ein Gedanke, wie ich wohl bei Bedarf mein Fahrrad mitnehmen könnte.

In erster Linie dachte ich bislang an einen original Fahrradträger von VW, der an die Heckklappe montiert wird. Trotzdem wollte ich mir zur Sicherheit auch Infos über Träger einholen, die einfach auf die Anhängerkupplung gesetzt werden. Lange Rede kurzer Sinn – das mir vorgeführte Fabrikat überzeugte mich dermaßen, dass ich mich kurzerhand für dieses Modell entschieden habe:

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Der EUFAB Heckträger “Falcon Premium” für zwei Bikes der Firma LAS ist zusammenklappbar, sodass man am Ende ein relativ handliches Paket in Händen hält. MIt 17kg für das schwache Geschlecht grade noch zu handeln, wie ich zum Glück feststellen konnte. Der Fahrradträger hat zudem einen Kippmechanismus, der es erlaubt (außer bei meinem Bus :-) ) die Heckklappe zu öffnen, ohne ihn demontieren zu müssen. Das ist meines Erachtens der einzige Wermutstropfen, der mit diesem Kauf verbunden ist. Im Gegenzug kann ich den Heckträger dafür bei anderen Autos verwenden, vorausgesetzt sie sind mit einer Anhängerkupplung ausgestattet.

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Auf Nummer sicher?

Die letzten 14 Tage stand der T5 verwaist, aber wenigstens sicher auf dem hauseigenen Parkplatz und langweilte sich. Ich war in Urlaub – ok… ohne ihn, aber schließlich ist es so hoppla hopp nicht ganz einfach ein Fahrzeug mit nach Übersee zu nehmen. Das ist auch EIN Grund, warum mein Cali noch immer in gewisser Weise ein jungfräuliches Dasein fristen muss. Ich wage es kaum zu schreiben, aber seit der Bus in meinen Besitz übergegangen ist, hatte ich tatsächlich noch nicht wirklich Gelegenheit seine Vorzüge als Campingfahrzeug zu testen.

Ein zweiter Grund meiner Zögerlichkeit mag auch die Angst einem eventuellen Diebstahl gegenüber sein. Ich hoffe jedoch schwer, dass ab dem heutigen Tag potentiellen Langfingern die Arbeit in dieser Hinsicht mehr als erschwert werden wird. Ich habe mich nämlich für den Einbau eines professionellen Diebstahlschutzes der Firma Waeco entschieden. Zwar vermittelte mir das Infogespräch in der Fachwerkstatt das Gefühl, mein Wunsch das Auto über die Elektronik zusätzlich ab zu sichern, würde eher belächelt (immerhin, es stand eine Frau vor ihnen und die haben ja – wie allgemein bekannt – keine Ahnung von Autos….) denn Ernst genommen werden, aber schließlich ist es ja mein Geld, das ich dafür auszugeben gedenke.

Natürlich ist auch mir klar, dass es keine hundertprozentige Möglichkeit gibt, ein Auto vor einem eventuellen Diebstahl zu bewahren. Wer so ein Fahrzeug will, der knackt es auch. Aber zumindest wird ein minutenschnelles Aufbrechen so um einiges erschwert. Außerdem würde es einer gewissen Praktikabiliät zu wider laufen, den Wagen mit Lenkrad- und Radkrallen, Ganghebelschlössern oder ähnlichen Dingen wie Fort Knox zu sichern. Mein Gewissen jedenfalls ist momentan mit der Wahl des Diebstahlschutzes mehr als zufrieden.

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Ein erstes Resümee!

Seit vier Wochen – auf den Tag genau – bin ich VW California-Fahrer, Zeit für ein erstes Resümee. Zwar hatte ich tatsächlich noch keine Gelegenheit auch nur eine Nacht im WoMo zu campen, was aber meiner Freude an dem Fahrzeug bislang keinen Abbruch tut.

Nach einigen hundert gefahrenen Kilometern ist mein erster Eindruck absolut positiv. Der California ist so kompakt, dass man ihn in jedem Fall als Alltagsfahrzeug bezeichnen kann. Der Spritverbrauch hält sich meines Erachtens – im Hinblick auf sein Gewicht – in Grenzen. Innerorts verbraucht er ca. 9-10 Liter auf 100km. Bei Fahrten über Land dagegen, wo ich mich bemühe kommod unterwegs zu sein, ist der Cali durchaus in der Lage mit etwa 8 Litern auf 100 Kilometern aus zu kommen. Damit befindet sich der VW T5 California bei Wohnmobilen dieser Klasse im unteren Spritverbrauchslevel, was mich recht zufrieden stimmt.

Klasse auch die Durchzugskraft des 131PS starken Motors. Nicht ein Moment wo ich mir bislang mehr Power unter der Motorhaube gewünscht hätte.

Einzig den Küchenbereich meines WoMo’s hab ich bisher – mehr aus reiner Neugierde – bei einigen Tagesausflügen in den Bayerischen Wald getestet. Wider Erwarten zu mehreren Beiträgen in entsprechenden Foren, funktionieren meine beiden Kochstellen einwandfrei. Da und dort berichten nämlich verschiedene Califahrer, dass die Gasflammen ihres Herdes nur schwer zu regulieren wären, ja sogar kräftig die Topfböden beim Kochen verrußen würden.

Die Leistung der beiden gleichgroßen Gas-Kochstellen würde ich als vollkommen ausreichend bezeichnen. Etwas problematisch ist es bei Wind zu kochen. VW empfiehlt hier für genügend Frischluftzufuhr zu sorgen, weswegen ich bisher die Schiebetür des Wagens offen ließ. Der Wind beeinträchtigt so die Gasflammen erheblich, sodass ich wohl in Zukunft einfach das Schiebefenster im Fahrgastraum öffnen werde. Durch die aufgeklappte gläserne Abdeckplatte der Küchenzeile ist die Kochstelle vor Wind doch besser geschützt, als bei geöffneter Schiebetür.

Selbst die so oft bemängelten Gummidichtungen – vor allen Dingen im Bereich des Schiebefensters – geben keinerlei Grund zur Klage, obwohl der Wagen gerade in den letzten Tagen viele Stunden heftigsten Regengüssen ausgesetzt war.

Das bisher größte “Problem” hatte ich jedoch mit dem Einrichten der Küchenzeile. Ich denke, das liegt sicher daran, bisher auf keinerlei Erfahrungswerte diesbezüglich zurück greifen zu können. So “bestückte” ich den Küchenschrank bis jetzt eher spartanisch mit ein paar Dosen Fertiggerichten, einem löslichen Kaffee und ein wenig Geschirr. :-) Für den ersten “ernsthaften” Trip werde ich da aber noch etwas nachbessern müssen…..

Ein wirklich sinnvolle Anschaffung war das “Porta Potti”, auch wenn es manchmal im Wohnbereich des Busses etwas im Wege steht. Ich empfinde es als sehr angenehm sich unterwegs nicht mehr mühselig nach einem “stillen Örtchen” umsehen zu müssen. Ob es in diesem Jahr noch einen “Härtetest” – ein ganzes Wochenende unterwegs – geben wird, wird sich zeigen und hängt auch von der Wetterlage in den kommenden Wochen ab.

Alles in allem – soweit ich es bisher beurteilen kann – bereue ich den Kauf des Californias nicht ein Minute, wenngleich auch der Einstand zum Wohnmobilisten in Form einer verunglückten Überführungsfahrt nicht besonders vertrauenerweckend schien.

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Internet im Wohnmobil

Seit ein paar Tagen versuche ich mich im www zum Thema “mobiles Internet” schlau zu machen. Dabei stellte sich heraus, dass es gar nicht so schwierig ist auch unterwegs im Wohnmobil “online” zu gehen. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise per UMTS mobil zu surfen. Dabei erscheinen mir die Angebote von T-Mobile bzw. Vodafone am praktikabelsten zu sein, da beide Mobilfunkanbieter laut verschiedener Testberichte momentan sowohl die beste Netzabdeckung als auch -qualität bieten.

Trotzdem ist es nicht einfach sich in der Vielfalt diverser Angebote zurecht zu finden. Wichtig auch, sich bei Interesse, genau zu informieren welche Konditionen die einzelnen Verträge beinhalten. Im wesentlichen geht es dabei um die Frage, ob man einen Laufzeitvertrag abschließen möchte oder ob es nicht günstiger ist die Prepaid-Variante zu bevorzugen, wie dies bei T-Mobile angeboten wird. Bei Vodafone dagegen entscheidet der Kunde zwischen einem Zeit- oder Volumentarif. Vodafone und T-Mobile haben dazu einige interessante Surf-Pakete für unterschiedliche Ansprüche und Bedürfnisse im Gepäck.

Eine andere Art unterwegs surfen zu können, wäre der Weg via Handy und Laptop. Dabei stellt man zwischen internetfähigem Mobiltelefon und Rechner per Bluetooth eine Verbindung her, um anschließend den Sprung ins Netz zu schaffen. Vorteilhaft wäre hier die Internetflatrate für das Handy, um am Ende nicht mit exorbitant hohen Abrechnungskosten für die verbrauchte Surfzeit überrascht zu werden.

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Mobile Toilette im WoMo

Als ich mich vor vielen Wochen in die Ausstattungsmerkmale der verschiedenen Wohnmobile einlas, begegnete ich immer wieder dem Begriff “Porta Potti”. Lange konnte ich mit diesem seltsamen Wort so gar nichts anfangen, bis ich dann eines Tages google bemühte und siehe da, des Rätsels Lösung war eine tragbare Toilette.

Nun, seit heute morgen bin ich ebenfalls in Besitz derselbigen, nicht ohne ein bissal stolz darauf zu sein. Vorbei die Zeit, wo man unterwegs nach einer sauberen Toilette Ausschau halten oder – mit einem Papiertaschentüchlein bewaffnet – ein lauschiges Plätzchen im Wald suchen musste. Nein, endlich bin ich auch in Bezug auf das “stille Örtchen” mehr oder weniger unabhängig geworden.

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Mein “Porta Potti” ist ein Dometic 972, sehr handlich und – besonders praktisch – mit einem Tragegriff versehen.

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Der Dometic hat einen Toilettendeckel, eine klappbare “Klobrille” :-) (Männer aufgepasst….), sowas ähnliches wie einen Spülknopf und – ganz wichtig – eine Füllstandsanzeige im sogenannten “Fäkalientank”. Naja, zugegeben… das hört sich jetzt nicht besonders appetitlich an, aber wenn ich mich andererseits an so manche Raststätten-Toilette erinnere……

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Die Toilette hat zwei voneinander getrennte Behälter. Im oberen Teil befindet sich das saubere Spülwasser (Inhalt 9l), im unteren landet der “Rest” (Inhalt 11l). Beide Tankinhalte können mit speziellen Zusätzen aufbereitet werden. So lassen sich evenutelle Geruchsbelästigungen zuverlässig verhindern. Mit Hilfe einer Kolbenpumpe wird die Luft im obenliegenden Frischwassertank komprimiert. Sobald man den “Spülknopf” betätigt”, befördert die Druckspülung nicht nur das Spülwasser mit Schwung in den Fäkalientank.

Neben der mobilen Toilette hab ich mir außerdem zwei 10-Liter-Tanks besorgt. Ich möchte sie als zusätzliche Frischwasserbehälter zum im Wagen verbauten Wassertank – er fasst 30 Liter – verwenden.

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Hinter den sieben Bergen,

… bei den sieben Zwergen…. :-) Nein, da war ich natürlich nicht, aber ich habe gestern meinen Cali auf der Fahrt nach Finsterau (das ist so ziemlich im hintersten Bayerischen Wald, knapp vor der Grenze zu Tschechien) einem ersten Berg- und Talfahrt-Härtetest unterzogen. Tja, was soll ich schreiben….? Das Fahren mit dem Bus auf kleinen, kurvenreichen Sträßchen, ist natürlich ein ganz anderes als mit einer komfortabel gefederten Limousine. Aber – man ist ja schließlich nicht auf der Flucht! Und, so lernt man wieder – ganz nebenbei – kommod durchs Land zu reisen.

Oder anders rum – kurvenreiches Gebiet ist nicht wirklich die große Stärke eines T5, aber deswegen hab ich ihn schließlich auch nicht gekauft. Ergo schalte ich einen Gang nach unten und fahre mit gedrosseltem Tempo (in Zahlen: maximal 60 oder höchstens (!) 80 km/h). Ebenso ist es nicht sonderlich ratsam den Cali bei Berg und Tal zu treiben – das frisst er nämlich Sprit ohne Ende! Sehr angenehm emfpinde ich allerdidngs das Leistungspotenzial der 131PS. Extreme Steigungen sind ebenso wenig ein Problem, wie die Möglichkeit bei Bedarf Brummis risikolos zu überholen.

Alles in allem ein absolut bequemes und entspanntes Reisefeeling. Wie ich mich freu auf die erste längere Tour mit dem Cali!

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Steckbrief VW T5 California Comfortline

Das Regenwetter der letzten zwei Tage hat meinen Plan im Bus Probe zu schlafen ein bissal ausgebremst. Andererseits…. eine gute Gelegenheit mal in Ruhe sämtliche Ausstattungsmerkmale des Cali’s in Form eines Steckbriefs auf zu schreiben.

Das liest sich dann wie folgt:

VW T5.1 California Comfortline mit elektrischem Aufstelldach
Erstzulassung 10.04
2,5l TDI, 96kW (131 PS), 6-Gang Schaltgetriebe
Kraftstoff Diesel, Euro 3
16″ Fahrwerk
zulässiges Gesamtgewicht 3000kg
elektrisches Aufstelldach mit 2 Schlafplätzen
ABS, ESP
Servolenkung mit Sicherheitslenksäule, in Höhe und Länge verstellbar
Einparkhilfe für vorne und hinten
Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Innenbetätigung und Safesicherung
Standheizung mit Funkfernbedienung, Zeitschaltuhr und Zuheizer
Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, getrennt regelbar
2 Zusatzbatterien
Nebelscheinwerfer
Klimaanlage 3-Zonen Climatronic
Radio, CD, Navigation, vier Lautsprecher
Tempomat
Multifunktionsanzeige im Cockpit
CU-Steuerung mit zentralem Bedienfeld für Aufstelldach, Kühlbox, Standheizung, Batteriestatus, Wasserfüllstand Wassertank, Außentemperatur und Uhr
Airbags (Fahrer, Beifahrer, Seiten und Kopf)
Beifahrer-Airbag-Deaktivierung
Fahrer-, Beifahrersitz drehbar, jeweils mit Lendenwirbelstütze
Armlehnen (Fahrer, Beifahrer)
2er-Sitzbank, verschieb- und umklappbar zu Schlafplätzen für zwei Personen
Kopfstützen der Sitzbank abklappbar
Innenleuchtkonzept Camper im Fahrgastraum
Schublade mit Durchreiche unter der Sitzbank
zusätzliches Liegepolster im Heck
Außenspiegel elekt. einstell-/heizbar
Doppelverglasung
Schiebefenster links hinten
Elektrische Fensterheber
Heck-/Seitenscheiben getönt, Wärmeschutzverglasung
Scheibenwaschdüsen vorne beheizbar
Schiebetür mir Zuziehhilfe
Heckklappe mir Zuziehhilfe
Verdunkelungsrollos an Frontscheibe, Seitenscheiben, Schiebe- und Hecktür
Dachträgersystem Vorbereitung
abnehmbare Anhängerkupplung
1 x Steckdose 230V, 3 x 12V-Steckdose
30l-Frischwassertank mit elektrischer Tauchpumpe
30l-Abwassertank
42l Kühlbox, Temperatur regelbar bis -18°
2-Flammen-Gas-Kochstelle mit Piezozündung
Gasanlage mit Gasflasche, Typ 907 mit Druckregler und Sicherheitsflaschenventil, Flascheninhalt 2,8l
ausklappbarer Arbeitstisch im Auto
1 Campingtisch in der Schiebetür
2 Campingstühle in der Heckklappe

Es ist nicht einfach alle Ausstattungsmerkmale des Autos ganz genau zu bestimmen, da VW es leider nicht für notwendig erachtet beim Ausliefern eines Neufahrzeuges eine entsprechende Liste den Wägen bei zu legen, habe daher diesbezüglich auch keine Info vom Vorbesitzer. Aber ich glaube im Großen und Ganzen wärs das eigentlich :-)

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Befristetes Parken

Aufgeschreckt durch den KFZ-Steuerbescheid meines Finanzamtes habe ich gleich heute morgen im Internet nach neuen Infos zum Thema “Wohnmobile parken” gesucht und folgendes gefunden:

ARAG: Übernachten im Wohnmobil nicht überall erlaubt

So bequem es auch ist, sein Bett im eigenen Wohnmobil immer dabei zu haben: ARAG Experten informieren, dass es nicht immer und überall erlaubt ist, im Wagen zu übernachten. Dabei verweisen sie auf einen Fall auf Sylt, in dem ein Feriengast nach einem Glas Wein zuviel einfach auf dem öffentlichen Parkplatz vor dem Restaurant stehen blieb und sich im Wohnmobil aufs Ohr legte. Die Polizei, die ihn am nächsten Morgen unsanft weckte, stellte ihm ein Bußgeldbescheid über 35 Euro aus. Ihre Begründung: Verstoß gegen das Landesnaturschutzgesetz. Der Wohnmobil-Besitzer legte Widerspruch ein, weil er von dem Verbot nichts gewusst habe. Doch die Richter kannten kein Pardon mit dem nächtlichen Parksünder: Laut Landesnaturschutzgesetz dürfen Zelte und andere so genannte bewegliche Unterkünfte nur auf dafür vorgesehenen Plätzen abgestellt werden. Auch der übermäßige Alkoholkonsum sei hierbei kein Argument. Es würde sich nur dann um ein zulässiges vorübergehendes Parken auf öffentlichen Parkplätzen handeln, wenn sich der Fahrer mit einem kurzen Nickerchen von einer langen Fahrt erholen wolle (OLG Schleswig-Holstein, AZ: 1 Ss Owi 33/02).

Wikipedia: Parken Wohnmobile

In Deutschland wird häufig in Wohnmobilen übernachtet, die auf einem öffentlichen Parkplatz oder am Straßenrand geparkt sind. Damit bewegt man sich in einer rechtlichen Grauzone: Zwar dürfen Wohnmobile wie andere Kraftfahrzeuge auch im Rahmen der Vorschriften der StVO (ohne Befristung wie bei Anhängern) geparkt werden; dies ist zulässiger Gemeingebrauch. Das Übernachten im geparkten Wohnmobil kann jedoch, wenn es nicht nur zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit dient, als unerlaubte Sondernutzung öffentlichen Verkehrsraumes betrachtet werden.

Ich finde beide Artikel sehr interssant. Die Frage ist nun, habe ich durch die Anmeldung meines WoMo’s als PKW tatsächlich einen gravierenden Vorteil? Der Gesetzgeber unterscheidet offensichtlich beim Nächtigen im Fahrzeug nicht zwischen PKW und Wohnmobil, sondern verbietet die Übernachtung auf nicht eigens dafür ausgewiesenen Stellplätzen generell.

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